Hausbau Tipps: Das passende Dach für das Einfamilienhaus

Es gibt verschiedenste Dachformen. Vom Flachdach bis zum Walmdach. Jede Form hat seine Vor- und Nachteile. Im folgenden Artikel wird verdeutlicht, warum die richtige Wahl der Dachform für das Einfamilienhaus nicht unüberlegt erfolgen sollte.

Viele Bauherren sind überrascht, wenn sie angesichts der Vielzahl an Dachformen auswählen müssen. Schließlich verändert jedes Dach den ersten Eindruck des Hauses. Wer ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte sich über die Vorzüge jeder Dachform im Klaren sein und eine wohlüberlegte Entscheidung treffen. Satteldach oder Walmdach, Zeltdach oder Flachdach. Die Form des Daches beeinflusst die Form des späteren Hauses.

 

Klassiker unter den Dachformen

 

Zu den beliebtesten Dächern zählen das Satteldach und das Mansarddach, das an eine Kuppel erinnert. Das solide Satteldach ist flexibel, wenn man ein Haus in T- oder L-Form baut. Außerdem kann man auf diesem Dach Solarthermik und Photovoltaik-Anlagen anbringen. Der steile Neigungswinkel schützt vor Regenwasser und dem Sog des Windes.

 

Durch das Mansarddach gewinnt man einen besonders großen Wohnraum. Ist das zukünftige Einfamilienhaus rechteckig oder quadratisch ist ein Zeltdach ideal. Der mediterrane Stil ist optisch sehr ansprechend und bietet statt Wohnfläche einen Dachboden.

 

 

 

Verschiedene Dachformern in der Stadt

 

Funktionale Dachformen

 

Das Pultdach schätzen Architekten vor allem für Industriegebäude oder Fabriken. Die lange, schräge Dachfläche unterstützt jedoch optimal die Installation einer Solaranlage und gewinnt zunehmend Aufmerksamkeit. Das Pultdach wird erfahrungsgemäß in Richtung der Wetterseite ausgerichtet. Wird es für Photovoltaik genutzt, sollte die Ausrichtung zur Sonnenseite erfolgen.

 

Die geneigten Dachflächen werden beim sogenannten Zeltdach besonders deutlich. Der Schutz der Außenwände ist ein klarer Vorteil. Das Walmdach hingegen sieht optisch sehr gut aus und ist besonders stabil. Die trapezförmige Dachfläche von einem Krüppelwalmdach verringert durch die gewalmten Dachflächen die Fläche.

 

Schleppdach: Ideal für den Carport

 

Eine Besonderheit beim Schleppdach erlaubt die Nutzung der darunterliegenden Fläche als Carport oder Lagerfläche, was Geld spart. Ein Einfamilienhaus mit Schleppdach erlaubt einen vor Regen geschützten Hauseingang und wirkt für viele zukünftige Hausbesitzer besonders einladend und freundlich.

 

Im Vergleich zu anderen Dachformen ist die Verbindung Haus und Carport beispielsweise eine Ausnahme aus architektonischer Sicht. Außerdem könnte man das Oberdach des Carports begrünen.

 

Einfamilienhaus im US-Look

 

Ein Tonnendach oder Kuppeldach erinnert auf den ersten Blick an typisch amerikanische Scheunen, aber die runden Formen der Dächer wirken sich positiv auf die Statik aus. Jedoch ist dieser Vorteil bei einem Einfamilienhaus oftmals geringfügig. Dennoch schätzen viele Bauherren die ästhetische Lösung dieser Dachformen. Die Dachauswahl scheint also nur auf den ersten Blick einfach.

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