Heizungsplanung - wie leistungsfähig ist eine Spiegelheizung im Bad?

Die Heizungsplanung für das Badezimmer ist ein wichtiger Bestandteil der Bauplanung. Welche Heiztechnik für die Feuchträume am besten geeignet ist, hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes und der Größe des Badezimmers ab.

 

Verschiedene Möglichkeiten zur Badezimmerbeheizung


Da das Bad vor allem zum Duschen, Baden und zur Körperpflege genutzt wird, liegt die durchschnittliche Wohlfühltemperatur mit mindestens 22 Grad dort deutlicher höher als in den Wohnräumen. Zwar muss das Badezimmer nicht den ganzen Tag über beheizt werden, jedoch sollten morgens und abends schnell angenehme Temperaturen erreicht werden. Gleichzeitig liegt im Bereich der Heizung das größte Einsparpotenzial, sodass die Wahl der Badezimmerbeheizung eine sorgfältige Planung erfordert. Im Privathaushalt beträgt der Anteil der Heizenergie am gesamten Energieverbrauch circa 70 bis 90 Prozent. Damit Heizenergie und damit Kosten gespart werden können, sollten veraltete Heizsysteme möglichst umgehend gegen neue Heizungen ausgetauscht werden. Beim Bezug von Bestandsimmobilien sind oft Optimierungsmaßnahmen am bestehenden System sinnvoll. Einige Verhaltensänderungen sowie regelmäßiges Lüften helfen ebenfalls beim Kostensparen. Um die passende Heizungslösung zu finden und um Dimensionierungsfehler zu vermeiden, sollte zunächst eine Berechnung des Wärmebedarfs erfolgen. In die Bestandsaufnahme fließen auch Faktoren wie die Raumgröße, die Lage des Badezimmers (Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss?) sowie die Tatsache, ob Fenster vorhanden sind, mit ein. Zum
Heizen in der Übergangszeit wird häufig zusätzlich zur fest installierten Heizung ein mobiles Elektroheizgerät angeschlossen. Da diese Geräte jedoch viel Strom verbrauchen, stellen sie nicht immer die beste Lösung für den Übergang dar. Für die Auswahl der Heizkörper ist das Ergebnis der Wärmeberechnung ausschlaggebend. Abhängig vom individuellen Wärmebedarf und der Größe des Badezimmers können auch mehrere Heizkörper oder Heizsysteme miteinander kombiniert werden. Bei der klassischen Warmwasserheizung wird ein Heizgerät oder eine Fußbodenheizung an die zentrale Heizung angeschlossen.

Schnelle Erwärmung mit Infrarotheizungen


Eine besondere Variante elektrischer Badheizungen sind die Infrarotheizungen. Bei einer Spiegelheizung werden Flächen und Körper von Infrarotstrahlen erwärmt. Die dabei entstehende Strahlungswärme wird als sehr angenehm empfunden. Aufgrund ihrer flachen Bauweise sind Spiegelheizungen vielseitig einsetzbar. Da durch die von Spiegelheizungen ausgehende Heizungswärme das Glas nicht beschlägt, ist trotz hoher Luftfeuchtigkeit für klare Sicht im Badezimmer gesorgt. Infrarotheizungen können im Bad als Hauptheizung oder Zusatzheizung verwendet werden. Wenn Spiegelheizungen im Bad richtig eingesetzt werden, sind sie effizient und sparen Energiekosten. Wer sich über Infrarotheizungen informieren möchte, sollte
diese URL beachten. Bei Spezialisten für Spiegelheizungen besteht die Möglichkeit, Geräte mehrerer Hersteller zu vergleichen oder die verschiedenen Paneele im Musterhaus des Händlers zu betrachten. Zu den größten Vorteilen dieser Heizsysteme zählt die schnelle Erwärmung, die aufgrund der Infrarot-C-Wärmewellen innerhalb weniger Minuten erfolgt. Im Gegensatz zur Konvektionsheizung wird dabei nicht die Raumluft aufgeheizt, da Infrarotstrahlen ausschließlich in Wände und Gegenstände eindringen. Ein positiver Nebeneffekt von Spiegelheizungen ist die Schimmelprävention. Bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist das Bad besonders anfällig für Schimmelbefall, der sich in Fugen, Ritzen oder ganzen Wandabschnitten bildet. Vor allem in fensterlosen Bädern muss häufig mit Schimmel gerechnet werden. Da bei einer Infrarotheizung die Wände erwärmt werden, kann kein Schimmel entstehen. Infrarot-Heizelemente sind grundsätzlich leicht zu montieren und können bei Bedarf schnell entfernt oder an einer anderen Stelle angebracht werden. Als praktische Wärmequelle kann die Infrarotheizung an der Wand oder an der Decke befestigt werden. Die meisten Infrarot-Badheizungen sind mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet, sodass die Zeit zum Vorheizen bereits voreingestellt werden kann. Da der reguläre Aufheizprozess jedoch nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, ist die Zeitschaltuhr nicht zwingend erforderlich. Meist wird die Steuerung der Spiegel-Elektroheizung mit einem Thermostat vorgenommen. Dabei können Spiegelheizkörper mit einem fest montierten Raumthermostat, einem Steckdosenthermostat oder einem Funkthermostatsystem gesteuert werden. Die Spiegelheizung im Bad ist eine Alternative, um Heizkosten zu sparen, ohne zu frieren

 

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